Prof. Dr. Rupert Lay

Ehrenvorsitzender des Kuratoriums der Fairness-Stiftung

Geboren 1929, Studium der Philosophie, Theologie, Psychologie, der theoretischen Physik und der Betriebswirtschaft. Promotion und Habilitation. Lehrstuhlinhaber für Philosophie und Wissenschaftstheorie an der Jesuitenhochschule in Frankfurt am Main. Mitglied des Jesuitenordens, Priester.

Ab 1967 psychotherapeutische Tätigkeit und Praxis sowie seit 1968 Beratung und Coaching für Führungskräfte und Manager. Seit 1995 Mitherausgeber des "Ethik-Letter LayReport" zusammen mit Dr. Norbert Copray. 1996 Emeritierung und verstärkte Tätigkeit als Unternehmensberater. Aufsichtratvorsitzender und Aufsichtsratsmitglied bei verschiedenen Unternehmen. 2000 Eintritt in das Kuratorium der im Mai 2000 gegründeten "Fairness-Stiftung".

Seine Dialektikseminare sind wegen der extremen Herausforderung der Führungskräfte gleichermaßen geschätzt wie gelegentlich gefürchtet. In seiner Beratungstätigkeit geht es ihm vor allem darum, die soziale Performance der Führungskräfte zu steigern, so dass die soziale und ethische Orientierung als nachhaltiger Erfolgsfaktor von Unternehmen und Persönlichkeiten verstanden werden.

Der weltweit tätige Managertrainer und Unternehmensberater hat vor allem im Bereich Unternehmenskultur, Unternehmens- und Führungsethik sowie Dialektik und Rhetorik über 40 Bücher und zahlreiche Artikel veröffentlicht. Nach dem Erscheinen des Buches "Nachkirchliches Christentum" wurde ihm seitens seiner Ordensniederlassung ein Lehrverbot erteilt und sein Verbleib in der Niederlassung streitig gemacht.

Die Fairness-Stiftung versucht im Geist der von Lay aufgestellten Biophilie-Maxime das Verständnis für erfolgreiche Kooperation und für faire Beziehungen in Unternehmen und Organisationen, in Wirtschaft und Gesellschaft und so orientierter Praxis voranzubringen.

Die Biophilie-Maxime nach Rupert Lay

"Handle stets so, dass Du Dein und fremdes personales Leben eher mehrst denn minderst."

Nicht jede Unfairness, die Menschen Menschen antun, "geschieht aus Bosheit oder Egoismus, sondern aus einem der folgenden Gründe:

  • Menschen wähnen sich im Besitz ewig-gültiger Normen, zu deren Beachtung sie auch andere verpflichten.
  • Menschen sind voll guten Willens, ohne jedoch über zureichende fachliche oder ethische Kompetenz zu verfügen" (Lay, Ethik für Manager, 1996, S. 32).

Daher ist die Entwicklung persönlicher und organisationaler Fairness-Kompetenz unerlässlich. Diesem Anliegen ist die Fairness-Stiftung gewidmet.

Prof. Dr. Rupert Lay über die Sinnsuche in einer komplexen Welt (6 x ca. 10 Min.)
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