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Fairness-Initiativpreis 2013
Fairness Initiativ Award


an

JOBLINGE e.V.

Dr. Norbert Copray, Gründer und geschäftsführender Direktor der Fairness-Stiftung, begrüßte die über 300 Gäste in Frankfurt am Main zur Preisfeier des Fairness-Initiativpreises an JOBLINGE e.V.. Er führte unter anderem aus: "Niemand kann in seiner Fairness-Praxis perfekt sein. Aber Fairness-Engagement kann man bewusst an den Tag leben, gegen Unfairness aktiv einschreiten, sich selbst auch mit Hilfe anderer in der Fairness-Kompetenz voran bringen. Ohne sie wird es nichts mit Kooperation, mit guter Ausbildung, mit guten Geschäften, mit förderlichem Verbraucher- und Führungsverhalten.

Erst wenn man erlitten hat oder erleidet, was unfaire Praktiken für einen selbst oder andere bedeuten, weiß man: Fairness ist kein Thema für Weicheier, sondern für couragierte Menschen, die Gesellschaft, Wirtschaft und Politik voranbringen wollen zu unser aller Wohl. Was umso wichtiger, je heftiger und zahlreicher alle Versuche sind, Fairness zu unterlaufen oder zu ignorieren. Fairness ist ein Thema für eigene Entschlusskraft, für Mut, für Durchhaltevermögen - und damit auch für Eigeninitiative."

Anschließend sprach Dr. Copray mit Ulrike Garanin, Vorstand von JOBLINGE e.V., über die Idee, das Konzept und die bisherige Entwicklung von JOBLINGE e.V.. Ulrike Garanin erklärte an Hand von einigen Grafiken des Portals von JOBLINGE e.V. das Leitbild und den Hergang des Projekts.


www.michaela-kaiser.de (© Fairness-Stiftung)

RAin Irene Thiele-Mülhan, stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende der Fairness-Stiftung, erläuterte die generellen Aspekte und Bedingungen des Fairness-Initiativpreis. Sie verlas die Preisurkunde und somit die Begründung des Kuratoriums und Direktoriums der Fairness-Stiftung für die diesjährige Preisvergabe: "Die Initiative »JOBLINGE - Gemeinsam gegen Jugendarbeitslosigkeit« engagiert sich für sozial benachteiligte und für gering qualifizierte arbeitslose Jugendliche und junge Erwachsene. Durch Einbindung zahlreicher Akteure bietet JOBLINGE jungen Menschen eine realistische Chance auf einen Ausbildungsplatz, indem sie ihre Fähigkeiten in der Praxis beweisen können – unabhängig von Zeugnissen und Schulnoten. Das Kuratorium und die Leitung der Fairness-Stiftung halten diese Arbeit und das erfolgreiche Konzept von JOBLINGE für einen Leuchtturm unter den Initiativen des 21. Jahrhunderts: ein wirksames Signal, junge Menschen mit geringen Einstiegschancen in die Berufstätigkeit nicht links liegen zu lassen, sondern sich ihnen zuzuwenden, damit sie ihr Potenzial entdecken und einen tragfähigen Weg ins Leben finden. Auf diese Weise praktiziert JOBLINGE Fairness gegenüber jungen Menschen, ermöglicht Chancenfairness, statt nur darüber zu reden und das Problem zu theoretisieren. Jungen Menschen Zukunft in der Gesellschaft und damit der Gesellschaft Zukunft durch die Tatkraft junger Menschen zu verschaffen, ist ein Akt der Fairness."


www.michaela-kaiser.de (© Fairness-Stiftung)

Ulrike Garanin dankte nach der Preisübergabe stellvertretend für alle, "die durch ihr gemeinsames Engagement gezeigt haben, dass Fairness kein abstrakter Begriff ist, sondern Wirklichkeit werden kann, wenn man mit vereinten Kräften das Thema voran treibt". Sie dankte den Partnern der öffentlichen Hand, mittlerweile 20 Institutionen, von denen JOBLINGE e.V. unterstützt wird. Ein Dank galt der Wirtschaft, denn über 900 große, mittelständische und kleine Unternehmen engagieren sich für JOBLINGE e.V.. Ein ebenfalls großer Dank ging an die über 800 ehrenamtlichen Mitarbeiter von JOBLINGE e.V., die eine wichtige Säule der Initiative darstellen. Zudem dankte sie ihren Kollegen, hauptamtlichen Mitarbeitern und den Teilnehmern selbst. Ulrike Garanin führte weiter aus: "Der heutige Preis wird uns helfen, mehr Jugendliche zu solchen Erfolgen begleiten zu können. Er freut uns und  er ehrt uns sehr und er verpflichtet uns auch." und schloss mit einem Dank an die Fairness-Stiftung für die Auszeichnung und dass JOBLINGE dadurch einen wesentlichen Anschub bekäme, "JOBLINGE bekannter und vielleicht auch noch etwas größer zu machen."


www.michaela-kaiser.de (© Fairness-Stiftung)