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Vertrauen, Fairness und Transparenz
Risk-Management und Unternehmenskommunikation

Die Verletzung von Sozialstandards stellt für Unternehmen heute ein enormes Risikopotential dar.

  • Zu den Sozialstandards gehören alle im GG, BGB, StGB, Arbeitsschutzgesetz, Betriebsverfassungsgesetz, Arbeitssicherheitsgesetz sowie in der DIN 33 405 vom Februar 1987 und in SA 8000 (ILO-Kriterien) erfassten Normen inklusive der durch Gerichtsurteile und Gutachten festgestellten und fortgeschriebenen rechtlichen Rahmenbedingungen.
     
  • Auf Grund der an der EU-Rechtsprechung zunehmend auch in Deutschland orientierten juristischen Entwicklung verschärfen sich seit 2001 der erwartete Erfüllungsgrad der Sozialstandards und damit die Ansprüche an Unternehmen.
     
  • Dazu kommen die Fortschreibung des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes (EG-Rahmenrichtlinie Arbeitsschutz) sowie die Antikorruptions- und Antimobbingvorlagen der EU und der UN bis hin zur europaweiten Implementierung eines bislang in Großbritannien existierenden Whistleblower-Gesetzes.
     
  • Nicht zuletzt ist für Ratingagenturen und Investoren der Qualitätsgrad der in diesem Feld gemanagten Risiken heute zu einer entscheidenden Beurteilungsgröße geworden.

Für die Unternehmen ist es wichtig, diesem Risikopotential durch eine genaue Analyse der aufgetretenen und zu erwartenden Risiken zu begegnen. Im Sinne eines Risikomanagements und einer Risikominimierung sind interne Instrumente zur Selbstregulierung zu entwickeln, die präventive Effekte und im Schadensfall nach innen und außen wirksame Schadensbewältigung leisten.

Die Selbstregulationen müssen so weiter entwickelt werden, dass ein Schadensfall durch genaue Analyse und Auswertung zur Optimierung des Risikomanagements beiträgt.

Eine regelmäßige Inspektion des Risikomanagements im Bereich Sozialstandards, korrupte Praktiken, unfaire Attacken und Whistleblowing ist unerlässlich, um eine hohe Qualitätssicherung der präventiven und regulierenden Instrumentarien sicher zu stellen.

Risikomanagement im Bereich sozialer und kooperativer Standards, also die Abwendung und Abschaffung unfairer und korrupter Praktiken, ist heute nur glaubwürdig auf dem Fundament einer konzeptionell durchdachten und praktisch ausgeführten Unternehmenskultur.

Sie muss Kompetenz, Verantwortung, Fairness und Kooperation so thematisieren, dass sich daraus überprüfbare Führungs- und Kooperationspraktiken ergeben. Unternehmenskommunikation ist heute herausgefordert, Risiken und Chancen zu identifizieren, um kritische Situationen nicht im Nachhinein bearbeiten zu müssen, sondern im Vorfeld weitgehend auszuschließen und einer professionellen Frühbewältigung zuzuführen.

Ohne Orientierung an extraökonomischen Werten wird eine solche Ausrichtung nicht gelingen und nicht die Glaubwürdigkeit erreichen, die Unternehmen auch in kritischen Zeiten brauchen. So wie der Aufbau von Vertrauensfeldern in Unternehmen, die immun gegen Korruption und Destruktion sind, für die Wertschöpfung notwendig ist, so notwendig ist ein Risk-Management, das faire Führungspraxis und vertrauensvolle Kooperation vor internen und externen Risiken schützt. Die dazu erforderlichen Kompetenzen sind zu steigern, um das bestmögliche Risikobewältigungspotential vorzuhalten.

Manchmal und in besonders heiklen, komplexen oder eskalierten Zusammenhängen führen interne Bemühungen und Strategien, unfaire Strukturen und unfaire Praktiken zu überwinden, nicht zum erzielten und gewünschten Erfolg. Das liegt nicht zwangsläufig in Inkompetenz oder mangelndem guten Willen der Beteiligten und Verantwortlichen begründet. Es spielen andere Faktoren eine Rolle, angesichts derer Selbstregulation nur begrenzt oder gar nicht eine Problemlösung herbeiführen kann oder gar kontraproduktiv wirkt.

Die Fairness-Stiftung bietet in solchen Fällen ebenfalls Beratung und Hilfe für die Unternehmensspitze an und steht dieser diskret mit ihrer Expertise, Professionalität im Sinne einer Clearing- und Navigationsfunktion zur Seite. Fehlende Regulationsstrukturen werden diagnostiziert und durch ergänzende Leistungen überwunden.

Somit bietet die Fairness-Stiftung an der Schnittstelle zwischen interner Ungernehmenskultur und externer Öffentlichkeit einen externen Support an, der eine intern nicht zu leistende Absicherung kompensieren kann.