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Deutscher Fairness Ehrenpreis 2001
German Fairness Award 2001
an Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard Richter


Im Audimax der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main


Das Kuratorium, der Preisträger mit Gattin, die Laudatorin, der Direktor und der Moderator

Für sein Engagement, seine Standfestigkeit, sein Eintreten für soziale und politische Fairness hierzulande und weltweit sowie für seine faire Art, politischen Gegnern entgegen zu treten, wurde dem Mediziner, Psychiater, Sozialwissenschaftler und Philosoph Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard Richter (78) der Deutsche Fairness-Ehrenpreis am 1.12.2001 um 11 Uhr vor über 300 geladenen Gästen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kirchen in der überfüllten Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität feierlich durch das Kuratorium der Fairness-Stiftung unter Vorsitz von Prof. Dr. Rupert Lay überreicht.

Damit würdigt das Kuratorium den Preisträger als Pionier der Fairness- und Friedenstheorie und als Vorbild fairen Verhaltens, der auch angesichts persönlicher Angriffe und sachlicher Missverständnisse unbeirrt Fairness praktiziert und in seinen Publikationen einen Vorrang eingeräumt hat. Er habe damit bis in die jüngere Generation hinein gezeigt, dass ohne das Engagement für Fairness in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik keine gerechte und friedliche Zukunft möglich ist.

Vorher wurden die Preisträger der Fairness-Wissenschafts- und Publizistikpreise 2001 bekannt gegeben und die Preise in Höhe von 10.000, 5000 und 2.500 DM dotieren Preise überreicht.


Die bundesweit von Frankfurt aus tätige Fairness-Stiftung engagiert sich für Fairness in Wirtschaft und Gesellschaft sowie für die Steigerung von Fairness-Kompetenz von Führungskräften. Mit dem Deutschen Fairness-Ehrenpreis wird eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens geehrt, die für couragierte und gelebte Fairness eingetreten ist und sich auch durch unfaire Angriffe davon nicht hat abbringen lassen. „Ohne Fairness“, so der Direktor der Fairness-Stiftung Dr. Norbert Copray, „ist ein Zusammenleben verschiedener Menschen, Gruppen und Kulturen in einer menschlichen Gemeinschaft nicht möglich, die diese Bezeichnung überhaupt verdient. Fairness ist die Basis, damit Frieden möglich wird“.


v.r.: Dr. Willemsen, Dr. Copray, Dr. Friedrich, Graf, Prof. Brodbeck,
Prof. Lay, Prof. Sölle, Prof. Richter, Frau Richter, Dr. Kallinke

Das Kuratorium hatte die Entscheidung zum Fairness-Ehrenpreis bereits am 30. August 2001 getroffen. Wegen der Ereignisse am 11.09.2001 in den USA wurde die Bekanntgabe der Preisvergabe verschoben. Unerwartet ist durch die aktuelle Lage die Preisvergabe an den Autor der Bestseller „Zur Psychologie des Friedens“, „Der Gotteskomplex“, „Lernziel Solidarität“, „Flüchten oder Standhalten“ und „Die Chance des Gewissens“ von besonderer Bedeutung. Richter ist Arzt und Psychoanalytiker. Bundesweit bekannt wurde er Anfang der sechziger Jahre, als er die Familie erstmalig in die psychoanalytische Betrachtung und Behandlung einbezog. Später begründet er die Politische Psychologie, die mit psychoanalytischen und philosophischen Mitteln gesellschaftliche Fragen der Gerechtigkeit, des Friedens, der Völkerverständigung, der Korruption und der Moral behandelte. Nach seiner Emeritierung als Lehrstuhlinhaber und Direktor des Zentrums für Psychosomatische Medizin in Gießen wurde er Direktor des Sigmund-Freud-Instituts in Frankfurt am Main. Er ist Mitbegründer und Vorstand der Deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs.

Den musikalischen Auftakt machte der Pianist Martin A. Steffe mit der Rhapsodie g-moll op.79 von Johannes Brahms.


Dr. Norbert Copray
Danach hieß Dr. Norbert Copray, geschäftsführender Direktor der Fairness-Stiftung, in seiner Begrüßungsrede die Festversammlung willkommen, unter anderem mit den Worten:

„Die Fairness-Stiftung kommt ihrem selbst gesetzten Auftrag nach, für die Öffentlichkeit, die wissenschaftliche Vertiefung und die praktische Umsetzung von Fairness in Wirtschaft und Gesellschaft, in Politik, Kultur und Sport, in Initiativen und Bewegungen beizutragen. Fairness ist dabei ein mittleres Prinzip, das eine praktische Übersetzung leistet zwischen Gerechtigkeit von Gleichberechtigten auf der einen Seite und der individuellen Freiheit des Menschen auf der anderen Seite. Auch Gerechtigkeit und Frieden müssen fair praktiziert werden, wenn man nicht widersinnig zu ihnen handeln will. Und ebenso braucht Fairness den Sinnhorizont von Gerechtigkeit und Frieden, von Biophilie, will sie nicht zum Selbstzweck einer bloß formalen Beachtung von Spielregeln zusammen schrumpfen. (…) Als wir die Vorbereitungen und ersten Entscheidungen auf den heutigen Tag hin getroffen haben, hatten wir noch einen anderen Blick auf die Welt als heute. Der 11. September hat uns aus vermeintlicher Sicherheit heraus und in eine Welt mit neuer Qualität von Terror und Krieg gestürzt. Doch hier ist nicht Flucht, sondern Standhalten, nicht Anpassung, sondern Kritik, nicht Ohnmacht, sondern neues konstruktives Handeln angesagt. Daher möchte ich Sie einladen, in unserer Preisfeier auch eine Erinnerung und einen Appell an uns alle zu sehen, im eigenen Denken, Fühlen und Handeln das Prinzip Fairness um so nachhaltiger zu etablieren und damit der Gerechtigkeit in der Gesellschaft und der ganzheitlichen Gesundheit des Einzelnen in ihr eine reale Chance zu geben. Jetzt gerade!“


Dr. Roger Willemsen

Prof. Dr. Rupert Lay

Danach begrüßte Dr. Norbert Copray Herrn Dr. Roger Willemsen, der die Preisfeier moderierte und übergab an diesen die Regie.

Anschließend führte Prof. Dr. Rupert Lay , Vorsitzender des Kuratoriums der Fairness-Stiftung, in seiner Eröffnungsrede in die Bedeutung des Deutschen Fairness Ehrenpreises ein. Er wies darauf hin, dass mit dem Preis Persönlichkeiten ausgezeichnet werden, in deren Verhalten und Handeln beispielhaft Fairness mit gesellschaftlicher Relevanz praktiziert wurde und wird.

Prof. Dr. Karl-Heinz Brodbeck, stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums, verlas die Begründung des Kuratoriums und der Geschäftsführung für die Preisvergabe. Darin hieß es unter anderem:

„Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard Richter ist durch sein fachliches und sein gesellschaftliches Engagement sowie durch sein gesamtes Lebenswerk für Fairness im Blick auf eine gerechtere Gesellschaft und eine friedlichere Welt eingetreten, insbesondere hat er sich für eine faire und gerechte Wahrnehmung von Minderheiten, Randgruppen sowie Menschen anderer Nation und fremder Kultur und für ihre faire und gerechte Partizipation an den verschiedenen Gütern der Gesellschaft eingesetzt. Die Fairness-Stiftung würdigt Prof. Richter als Pionier der Fairness- und Friedenstheorie und als Vorbild fairen Verhaltens, der auch angesichts persönlicher Angriffe und sachlicher Missverständnisse unbeirrt Fairness praktiziert und in seinen Publikationen einen Vorrang eingeräumt hat. Er hat bis in die jüngere Generation und in unsere Tage hinein gezeigt, dass ohne das Engagement für Fairness in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik keine gerechte und friedliche Zukunft möglich ist.

Bei der Verleihung des Friedensnobelpreises 1985 an die Ärzteorganisation IPPNW gegen den Atomkrieg ist er beispielsweise der Rufmordkampagne der damals tonangebenden politischen Elite wirkungsvoll und ohne Rücksicht auf seinen eigenen Ruf entgegen getreten. Hier hat Prof. Richter unter Beweis gestellt, wie am besten mutig und aktiv unfairen Attacken entgegnet und ihnen damit der Wind aus den Segeln genommen wird.

Zugleich hat sich Prof. Richter in seinen stark autobiographischen Büchern schonungslos selbst kritisch betrachtet und sich ständig bemüht, die von ihm praktizierte psychoanalytische Kritik mitsamt ihren Kriterien auch auf sich selbst anzuwenden. So hat er beispielsweise den Begriff „Beförderungssyndrom“ im Blick auf eigenes Verhalten geschaffen, als er nach seinem Ruf auf den Lehrstuhl für Psychosomatische Medizin und mit der Aufgabe, eine psychosomatische Klinik aufzubauen, so viele Hebel in Bewegung setzte und sich anschickte, so viele Hindernisse zu überspringen, dass er in Verkennung auch seiner juristischen Führungsverantwortung für Verwirrung und schließlich für unfaire Belastung seiner Mitarbeiter sorgte. Dies aber beizeiten selbst zu erkennen und zu sehen, ‚wer sich selbst Gewalt antut, entwickelt automatisch autoritäre Züge im Außenverhalten’, zeugt vom radikalen Bemühen um Fairness anderen und sich selbst gegenüber – und diene auch anderen Führungskräften als Beispiel.

Daher verkörpern die zahlreichen Bestseller von Prof. Richter wie „Zur Psychologie des Friedens“, „Der Gotteskomplex“, „Lernziel Solidarität“, „Flüchten oder Standhalten“ und „Wer nicht leiden will, muss hassen“ ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit. Nur so konnten sie ihre Wirkung auf weite Kreise der Gesellschaft über den Kreis der Fachleute hinaus entfalten. (…)

Die Fairness-Stiftung ehrt mit dem Fairness-Ehrenpreis 2001 eine Persönlichkeit, die durch ihr Leben und Werk, durch ihre Haltung und ihr Verhalten dokumentiert, dass es möglich ist, auch in schwierigen gesellschaftlichen Lagen zu persönlicher Fairness zu finden und für faire Strukturen und Kulturen einzutreten.“

Fairness-EhrenpreisDann erfolgte die Übergabe der Fairness-Preis-Medaille an den Preisträger durch Rupert Lay. Für den Deutschen Fairness Preis hat der Künstler Dr. Johannes Hans A. Nikel eine große Bronzemedaille geschaffen, die Noah bei der Aussendung der Friedenstaube zeigt.

Nach der Übergabe hielt Prof. Dr. Dorothee Sölle die Laudatio. Dabei wurden wichtige Lebensstationen von Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard Richter markiert.




Übergabe der Fairness-Preis-Medaille an den Preisträger durch Rupert Lay

Prof. Dr. Dorothee Sölle

v.l.n.r. Dr. Copray, Prof. Richter, Frau Richter, Dr. Nikel
Sölle sagte unter anderem: „Die ‚gewaltträchtigen Allmachtsideen’ führen, das ist eine der großes Entdeckungen von Richter, zu der ‚Krankheit, nicht leiden zu können’, und deswegen hassen zu müssen. All diese Krankheiten sind nicht mit der Niederlage Hitlers erledigt. Sie sind auch heute mit der Zerstörung der Taliban nicht beendet. Heute ist dieser Allmachtswahn auf die Weltbesitzer und ihre Organisationen übergegangen, er drückt sich am klarsten in einem Leitsatz von einer glühenden Vertreterin des Neoliberalismus aus, er heißt ‚There Is No Alternative’, so wird die Allmacht der Wirtschaft angeordnet und inszeniert. In der Gegenbewegung wird dieses von Margret Thatcher formulierte Dogma nach seinen ersten vier Buchstaben benannt, es ist das TINA-Syndrom, das uns alle schlimmer beschädigt als unsere vielen Hautallergien.

Deswegen brauchen wir Ihren Einspruch gegen den Allmachtswahn, auch heute. Ich bin dankbar für diese Kontinuität Ihres Denkens in aller aktuellen Flexibilität. Die jungen Leute von Attac haben vor kurzem den wunderbaren Satz formuliert ‚Eine andere Welt ist möglich’. Dieser Satz könnte in der Bibel stehen. Auch deswegen, weil ich nicht ganz genau weiß, woher sie das wissen wollen.

Und so nähere ich mich einer Frage, die ich an Sie habe. Brauchen wir nicht eine andere Sprache als die der Wissenschaft? Brauchen wir nicht andere Wünsche als die uns diktierten? Leben in seiner Fülle für alle - brauchen wir nicht, um das wünschen zu können, eine andere Kraft als die der rationalen Vernunft? Brauchen wir nicht das Glauben und das Hoffen, um irgendwann das Lieben zu lernen?“


Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard Richter
In seiner Dankesrede unterstrich Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard Richter: “Eigentlich ist es unfair von mir, diesen Preis überhaupt anzunehmen, denn laut Duden-Wörterbuch meint Fairness ja nichts anderes als anständiges Verhalten, von dessen landesweiter Verbreitung das Funktionieren einer liberalen Demokratie abhängt. Vielleicht aber wollte das Kuratorium mir etwas Gutes dafür antun, dass ich das Phänomen des Missbrauchs von Macht für mich tatsächlich zu einem besonderen Forschungsthema gemacht habe, zu dem ich durch mich selbst als Negativ-Beispiel geführt worden bin. Denn mein erstes Buch, das ich diesem Thema widmete, es heißt ‚Flüchten oder Standhalten’, schrieb ich, als meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Giessener Universitätsklinik mich immerhin in fairer Weise belehrt hatten, dass ich auf dem besten Wege sei, ein schwer erträglicher drängelnder Chef zu werden. Ich musste darüber nachdenken, und so entstand das Kapitel: ‚Die Karriere vollendet oft die psychische Selbstaufgabe in Raten’.

Was bewegt einen Chef dazu, genauso zu werden, wie er nach schmerzlicher Erfahrung von Vorgesetzten-Willkür nie hatte später werden wollen? (…) Aber es ist die Wahrheit: Erst das Spüren des Leides des anderen, wenn ich ein egoistisches Interesse gegen ihn durchsetzen wollte, hilft mir, fair zu sein. Diese natürliche Regung verleiht abstrakten moralischen Vorschriften oft erst Geltung. Neuerdings findet Schopenhauer kräftige Unterstützung durch den pragmatischen amerikanischen Philosophen Richard Rorty, der kurz und bündig schreibt: ‚Der moralische Forschritt ist davon abhängig, dass die Reichweite des Mitgefühls immer umfassender wird. Er ist nicht davon abhängig, dass man sich über die Empfindsamkeit erhebt und zur Vernunft vordringt.’ Das werden manche Rationalisten nicht gern hören, aber es ist wahr. (…) Fair und gerecht zu sein, kommt einer Naturanlage entgegen und wird erst zu einer Frage der Selbstüberwindung unter Verhältnissen, die Skrupellosigkeit ganz offensichtlich belohnen. (…)


Standing Ovation für Prof. Richter mit
Frau und Herrn Richter, Prof. Sölle,
Prof. Lay


Übergabe der Fairness-Preis-Medaille an den Preisträger durch Rupert Lay
v.l.n.r. Hr. Graf, Dr. Friedrich, Dr. Copray, Dr. Willemsen
Noch ein letztes Wort zu Fairness als Tugend. Da kann einem auch die Assoziation von Großmütigkeit, von mildtätiger Großherzigkeit in den Sinn kommen. Lassen Sie mich dieser Interpretation eine Überzeugung entgegenstellen, die sich in mir im Laufe der Jahrzehnte immer fester eingegraben hat – in der Arbeit mit psychisch Kranken, mit sozial Schwierigen, mit Gefangenen und Randgruppen, mit Menschen, die in großer Armut leben. Es hat nichts mit Edelsinn zu tun, wenn man die schlichte Erfahrung macht, dass man über sich selbst und über die eigene Bestimmung in der Gemeinschaft am meisten durch Einfühlung in die scheinbar ganz anderen lernen kann, die als fremdartig, unheimlich, rückständig oder sonst wie minderwertig stigmatisiert sind. Man entdeckt unerwartete Verbundenheiten und Verwandtschaften wie die Chance einer Vervollständigung des eigenen Selbst, aber eben auf der Grundlage von Ebenbürtigkeit.

Niemand, auch keine Nation, kann sich durch noch so großen Reichtum, durch überlegene Rüstung, durch den perfektesten Sicherheitsdienst, durch einen Raketenschutzschild vom Rest der Welt abkoppeln. Das besagt: Wenn man künftig alle Anstrengungen hoffentlich darauf richtet, die Welt gerechter zu machen, dann ist dies keine Fairness aus Großmut, sondern nichts weiter als die notwendige Beherzigung der Tatsache unseres lückenlosen gegenseitigen Aufeinander-Angewiesenseins in der Welt.“

Im Schlusswort dankte Dr. Norbert Copray Herrn Norman Rentrop und seiner Verlagsgruppe, vertreten durch Herrn Helmut Graf, Alleinvorstand der Verlag für die deutsche Wirtschaft AG, für das Sponsoring dieser Veranstaltung. Zum Abschluss spielte der Pianist Martin Steffe Musik von Modest Mussorgski aus der Suite ‚Bilder einer Ausstellung’.