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Fact-Sheet

Stand 28.12.2015


Gründung und Gesellschaftsform Mai 2000
Die Stiftung hat die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH, die durch Handelsregister und Finanzamt Bad Homburg anerkannt ist. Sie finanziert ihre Dienst- und Beratungsleistungen ausschließlich aus Spenden, Gebühren und Sponsorenmittel. Die Gesellschaft wird unter der Steuernummer 03 250 67766 beim Finanzamt Bad Homburg v.d.H. geführt. USt.-IdNr. DE210543704.
Die Fairness-Stiftung wurde wegen Förderung mildt&aumtiger und gemeinnütziger Zwecke und der ErfÜllung der satzungsmäßigen Voraussetzungen nach den §§ 51, 59, 60 und 61 AO durch den Bescheid nach § 60a Abs. 1 AO des Finanzamts für Körperschaften Bad Homburg v. d. H. vom 13.08.2014 erneut als gemeinnützige Körperschaft anerkannt und durch den uns zuletzt zugegangenen Freistellungsbescheid des Finanzamts für Körperschaften Bad Homburg v. d. H. vom 27.08.2014 für die Jahre 2011 bis 2013 für die Förderung der Volks- und Berufsbildung nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftssteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit. Die Freistellungsbescheide werden in der Regel immer nachträglich für die vorausgegangenen 3 - 4 Jahre erteilt.

Gründer und alleiniger Gesellschafter Dr. phil. Norbert Copray, M.A.

Sitz der Gesellschaft Oberursel im Taunus

Entscheidungsträger Geschäftsführender Direktor Dr. Norbert Copray

Geschäftsstelle
Kontakt

 

Leitung der Geschäftsstelle: Jutta Schmidt M.A.

Adresse: Fairness-Stiftung gem. GmbH
  Langer Weg 18
  60489 Frankfurt
Telefon: 069/78 98 81-44
Telefax: 069/78 98 81-51
Kontakt: Kontaktformular
Internet: www.fairness-stiftung.de

Ansprechpartner Dr. Norbert Copray (geschäftsführender Direktor)
Telefon: 069/78 98 81-44

Ziele und Aufgaben Die Stiftung tritt ein
  • für Fairness in Wirtschaft und Gesellschaft, in Politik und Kultur,
    Sport und Medien
  • für Fairness-Professionalität in der Führungs- und Unternehmenskultur
  • für kompetente und faire Bewältigung sowie Prävention sozialer und personaler Risiken in Unternehmen und Organisationen
  • gegen unfaire Attacken und gegen Bedingungen, die Unfairness in Unternehmen und Organisationen begünstigen
  • gegen unfaire Praktiken, zu denen illegale, illegitime, irreguläre und unethische Vorgehensweisen in Unternehmen bzw. Organisationen zählen

Gesellschaftsvertrag
eine gesellschaftsrechliche Verbundenheit existiert in keinerlei Hinsicht
Aufgabenfelder
Die Fairness-Charta

Bericht und Mittelverwendung Jahresbericht 2015 (inkl. Mitteleinsatz)
Bilanz mit G+V 2015

Adressaten
  • Verantwortungsträger, Führungskräfte, Entscheider, Personalverantwortliche, Beauftragte für Arbeitgeberpflichten (unabhängig von angestellter, selbständiger oder ehrenamtlicher Position: z.B. Vorstände, Geschäftsführer, Manager, Verbands- oder Vereinsvorsitzende, Präsides, Politiker, Unternehmer, Schiedsrichter, Spitzensportler)
  • Unternehmen, öffentliche Institutionen, Non-Profit-Organisationen
    (Firmen, Verbände, Vereine, Initiativen)
  • Es geht um:
    1,27 Millionen Selbständige (zum 1.1.2014 lt. Bundesverband der Freien Berufe) in den freien Berufen, die 2,98 Millionen Angestellte beschäftigen; insgesamt 4,14 Millionen Selbstständige (lt. Mikrozensus des Stat. Bundesamt 2008)
    4,90 Millionen Beschäftige in Führungspositionen (Mikrozensus des Stat. Bundesamt 2004)
    2,80 Millionen Ehrenamtliche in Führungspositionen (geschätzt 2008).
    Insgesamt also 11,84 Millionen Menschen mit besonderer Verantwortung.

Hotline für von unfairen Attacken Betroffene
01805 445885
(14 ct/min aus dt. Festnetz / Mobil max. 0,42/Min.)
  • Telefonsprechzeit Mo von 18:30 bis 19.30 Uhr
    (außer Oster- und Pfingstdienstag, zwischen dem 23.12. und 7.1.
    sowie Rosenmontag und Faschingsdienstag)


    Ist die Nummer belegt, versuchen Sie es etwas später noch einmal oder eine Woche später im gleichen Zeitraum. Rufen Sie nicht erst knapp vor 19:30 Uhr an, so dass noch genug Gesprächszeit ist, obgleich die Leitung während eines Gesprächs bestehen bleibt. Wenn Sie ein Anliegen haben, das nicht warten kann, dann können Sie unsere gebührenpflichtige Fairness-Coachingline in Anspruch nehmen. Melden Sie sich dazu bitte im Sekretariat zwischen 9 und 13 und 14 und 18 Uhr an. Wir rufen Sie dann zurück!

Fairness-Coachingline
  • Die Fairness-Coachingline unterstützt Verantwortungsträger bei der Bewältigung anspruchsvoller Situationen
  • Die Beratung in der Fairness-Coachingline ist gebührenpflichtig: 150 € á 60 Min. (2,50 €/Min.) für Privatzahler; auf Firmenrechnung: 300 € á 60 Min (= 5 €/Min.). Die Fairness-Stiftung stellt eine Rechnung zzgl. 7 % MwSt. aus, die steuerlich abzugsfähig ist. Die Lektüre von Unterlagen bzw. die Erarbeitung von Unterlagen wird analog in Rechnung gestellt.
  • Die Terminvereinbarung erfolgt über das Büro / Office.

Leistungen
  • Anonyme Beratung für Betroffene in der Hot- und Helpline ( einmalig unentgeltlich),
  • Hilfe zur Selbsthilfe durch stetigen Ausbau des Internetangebots mit Infothek und Impulsen ( unentgeltlich)
    • Vermittlung von fachlich versierten Anwälten, Ärzten, Therapeuten ( unentgeltlich)
  • Fairness-Coachingline für faire Bewältigung beruflicher und unternehmerischer Situationen (gebührenpflichtig)
  • Aufklärungs- und Vermittlungsarbeit („Peacemaking“) bei Behörden, Kammern und Medien ( gebührenpflichtig)
    • Mediation in Konfliktsituationen mit dem Ziel fairen Interessenausgleichs(gebührenpflichtig)
    • Beratung, Implementierung und Support für gesteigerte professionelle Fairness-Kultur in Unternehmen und Organisationen (gebührenpflichtig)
    • Optimierung der Ausübung von Arbeitsgeberpflichten und Risikomanagement im Bereich sozialer und personaler Risiken
  • Beratung und Beurteilung sozial und ethisch strittiger Situationen (Ombudsfunktion, Schiedsfunktion, Compliance, Ethic Officer, Business Ethics)
  • Fortbildungsveranstaltungen zur Entwicklung und Steigerung von Fairness-Kompetenz von Führungskräften und Organisationen (gebührenpflichtig)
  • Vergabe von Fairness-Preisen im Bereich Publizistik, Wissenschaft und Engagement in Form des Deutschen Fairness Preises und des Fairness-Initiativpreises.
  • Fairness-Netzwerk: Netzwerk für fairnessengagierte Persönlichkeiten und Unternehmen, für Fairness-Coaches und -Trainer im Fairness-Experten-Netzwerk
  • Vorträge, Seminare, Workshops, Trainings und Foren
  • Vorlesungs-, Seminar- und Vortragsarbeit
    • wissenschaftliche Forschungsarbeit (in Kooperation mit Hochschul- und Forschungseinrichtungen) zu Phänomenen unfairen Handelns in Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Sport und Kultur,
  • Dokumentation aktueller Gerichtsverfahren und Urteile,
  • Fortbildung ehrenamtlicher Fairness-Berater.
  • Fairness-Barometer
  • Aktion Faire Telefonwerbung
  • Fairness-Partner
  • Veröffentlichungen
  • Medienarbeit

Beratungsfrequenz
  • View page von www.fairness-stiftung.de.  www.mobbingscout.de, www.faire-telefonwerbung.de und www.fairness-partner.de: Durchschnittlich 8.500 bis 12.000 pro Woche
  • Telefon: Durchschnittlich 32 pro Monat
  • E-Mail: Durchschnittlich 28 pro Monat
  • Face-to-Face-Gespräch: 12 pro Monat
  • Brief: Durchschnittlich 3 pro Monate
  • Informationsvorgänge für Anwälte, Ärzte, Angehörige, Personalleiter, Personaler,
  • Unternehmensberater, Journalisten usw.: 12 pro Woche.
  • 85 % aller Beratungskontakte sind Einmalberatungen.

Kontaktprofil

Bilddiagramm

  • 75% sind Führungspersonen (Geschäftsführer/Vorstände 20%, Bereichs- und Abteilungsleiter 15%, Gruppen- und Teamleiter 15%, Freiberufler/Selbständige 25%, ehrenamtlich tätige
    Führungspersonen 20%, nicht in Führungspositionen 5%)
  • aus den Branchen Industrieproduktion (15%), Finanzdienstleistung (20%), Handel (20%), Dienstleistungen allg. (15%), Öffentlicher Dienst (20%), Kirche und soziale Einrichtungen (10%).
  • 25% sind Unternehmen ( zu 64%) und Non-Profit-Organisationen (20%) sowie Behörden (12%), 4% Sonstige

Themenfrequenz

Bilddiagramm

Unfair attackiert werden durch
  • Rufmord 40%, davon 50% Bossing und Chairing, 30% Staffing und Bossing, 10% Defaiming
  • Intrigen und Schikanen 30%, davon 50% Bossing und Chairing, 20% Staffing, 20% Chairing und
  • Staffing
  • einmalige Psychoattacke 10%, davon 100% Bossing
  • Sonstige 20%.

Dauer der Psychoattacken bis zur Kontaktaufnahme mit der Fairness-Stiftung:

  • Mehr als 3 Monate 40%
  • Mehr als 12 Monate 20%
  • Mehr als 3 Jahr 10%
  • Mehr als 5 Jahre 10%
  • 15 oder mehr Jahre 5%.
  • 50% der Anrufer sind gesundheitlich schwer angeschlagen
  • 30% der Anrufer sind in einer scheinbar auswegslosen Lage

Finanzierung, Sponsoren und Spender
  • Es gibt eine Reihe von Einzelförderern, die monatlich zwischen 50 und 2000 € spenden. Doch davon allein sind die unentgeltlichen Leistungen (Hotline, Internet usw.) nicht zu tragen. Daher bietet die Fairness-Stiftung gebührenpflichtige Serviceleistungen an, deren Ertrag unmittelbar den unentgeltlichen Aktivitäten zugute kommt.
  • Die Fairness-Stiftung ist Unterzeichner und Mitglied der Initiative Transparente Zivilgesellschaft und hält die zehn Anforderungen der Selbstverpflichtung nachgewiesenermaßen ein. Die Fairness-Stiftung ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen. Der Jahresabschluss und die Bilanz werden durch die Kontreu GmbH (Aschaffenburg) erstellt, vom Kuratorium begutachtet und vom Finanzamt Bad Homburg geprüft.
  • Für Projekte der Fairness-Stiftung (Deutscher Fairness Preis, Fairness-Initiativpreise, Internationales Fairness-Forum, Internetauftritt usw.) werden jährlich Sponsoren und Spender gesucht.

Internationales Fairness-Forum
2001: Um welchen Preis? Licht- und Schattenseiten von Führungspositionen in Wirtschaft und Gesellschaft
2002: Wenn (nur) der Ruf zählt: Führung im Zeitalter riskanter Öffentlichkeit
2003: Authentisch führen – Balanceakt in Widersprüchen
2005: Transparenz: Schlüssel zu Fairness und Vertrauen
2006: Was macht Führung und Entscheidung erfolgreich?
2007: Verantwortung im Spannungsfeld von Freiheit und Kontrolle
2008: Die Fairness der Macht und die Macht der Fairness
2009: Durch Fairness zur sozialen Gerechtigkeit?
2010: Fairness - Grundwert im sozialen Rechtsstaat
2011: Wie gelingt ein fairer Umgang mit Fehler, Irrtum und Versagen angesichts ständiger Optimierung?
2012: Produzieren - verkaufen - konsumieren: geht das wirklich fair?
2013: Was können Medien und Journalisten für Fairness und Transparenz (nicht) leisten?
2014: Fairness zwischen den Generationen - am Beispiel von Alter, Krankheit und Pflege
2015: Unsere Kleidung: wie unfair ist sie – wie fair kann sie sein?

Fairness-Preisträger Deutscher Fairness Preis
German Fairness Award
2001: Prof. Horst Eberhard Richter
2002: Prof. Gertrud Höhler
2003: Prof. Götz W. Werner, Gründer und Gesellschafter von dm-drogeriemarkt
2004: Prof. Rupert Lay
2005: Dr. Andreas und Dr. Thomas Strüngmann, Hexal AG
2006: Unternehmerfamilie Leibinger, Trumpf Group
2007: Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell
2008: Günther Cramer, Peter Drews, Reiner Wettlaufer und Pierre-Pascal Urbon, Vorstand der SMA Solar Technology AG
2009: Sören Stamer, Gründer und Gesellschafter der CoreMedia AG
2010: Prof. Dr. Ernst Fehr (Universität Zürich)
2011: Thomas Jorberg, Vorstandssprecher der GLS-Bank
2012: Sarah Wiener, Unternehmerin, TV-Köchin, Autorin und Stifterin
2013: Detelf Flintz, WDR-Redakteur, Filmemacher, Autor und Dozent
2014: Claus Fussek, Diplom-Sozialarbeiter, Experte für Pflege und Integration sowie Buchautor
2015: Sina Trinkwalder, Gründerin und Unternehmerin von manomama

Fairness-Initiativpreise
2010: abgeordnetenwatch.de
foodwatch.de
irrsinnig-menschlich.de
2011: LobbyControl
2012: Finance Watch
2013: Joblinge e.V.
2014: AG Beipackzettel
2015: Digitale Helden

Fairness-Wissenschaftspreis
2001: Dr. Stefan Machura
2003: PHK Gerd Petersen

Fairness-Publizistikpreis
2001: Milka Pavlecevic

Aktuelle Zahlen zu
unfairen Attacken
Betroffenen
Führungskräften in
Deutschland
  • Alle Zahlen beruhen auf Schätzungen.
  • Von unfairen Attacken wie Rufmord, Chairing, Schikanen usw.
    sind betroffen:
    mehr als eine halbe Million Führungskräfte, Entscheider und Verantwortliche in Wirtschaft,
    Gesellschaft, Politik, Kultur, Verbänden, Vereinen, den Medien, Kirchen, Tendenz steigend

Aktuelle Zahlen zur unfairen Attacke „Mobbing“ in Deutschland

Bilddiagramm

  • Laut Fairness-Barometer 2009 auf der Basis einer durch die Fairness-Stiftung bei Infratest dimap in Auftrag gegebenen repräsentativen bundesweiten Umfrage sehen sich 10 Prozent der Bundesbürger im beruflichen Bereich als gemobbt bzw. diskriminiert an.
  • Ausschließlich von Mobbing betroffen sind derzeit rund 1,5 Mio. Mitarbeiter  (inkl. Führungskräfte, Entscheider, Verantwortliche).
  • In Betrieben mit 1000 Beschäftigten sind bis zu 35 von ihnen Mobbing-Opfer.
  • Der betriebswirtschaftliche Schaden in Deutschland beläuft sich für alle Organisationen insgesamt auf ca. 50 - 60 Milliarden Euro.
  • Der volkswirtschaftliche Schaden inklusive der gesundheitlichen und juristischen Kosten kommt auf 80 bis 90 Milliarden Euro (enthält auch Kosten für Frühverrentung und vorzeitigen Ruhestand z.B. im öffentlichen Dienst).
  • Pro Betrieb muss bei einer unfairen Attacken mit Folgeschäden mit Kosten in Höhe von 8000 Euro bis zu einer Million Euro gerechnet werden.
  • Unfaire Unternehmens- und Organisationskultur z.B. durch Management durch Angst dürfte die potentielle Leistungsfähigkeit von Unternehmen und Organisationen um 30 bis 40% drücken, zum Teil unter Marktwettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit.