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Fact-Sheet
Stand 01.03.2011
| Gründung und Gesellschaftsform |
Mai 2000
Die Stiftung hat die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH, die durch Handelsregister und Finanzamt Bad Homburg anerkannt ist. Sie finanziert ihre Dienst- und Beratungsleistungen ausschließlich aus Spenden, Gebühren und Sponsorenmittel.
Die Gesellschaft wird unter der Steuernummer 03 250 67766 beim Finanzamt Bad Homburg v.d.H. geführt. USt.-IdNr. DE210543704.
Die Fairness-Stiftung ist wegen Förderung mildtätiger und gemeinnütziger Zwecke im Bereich der Volks- und Berufsbildung (§52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 AO) nach dem letzten uns zugegangenen Freistellungsbescheid des Finanzamts für Körperschaften Bad Homburg v. d.H. vom 19. April 2011 für die Jahre 2008 bis 2010 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftssteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit. Die Freistellungsbescheide werden in der Regel immer nachträglich für die vorausgegangenen 3 - 4 Jahre erteilt.  |
| Gründer und alleiniger Gesellschafter |
Dr. phil. Norbert Copray, M.A.
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| Sitz der Gesellschaft |
Oberursel im Taunus

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| Entscheidungsträger |
Geschäftsführender Direktor Dr. Norbert Copray

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Geschäftsstelle
Kontakt
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Leitung der Geschäftsstelle: Jutta Schmidt M.A.

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| Ansprechpartner |
Dr. Norbert Copray (geschäftsführender Direktor)
Telefon: 069/78 98 81-44
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| Personalsituation |
Geschäftsführender Direktor (100 %),
Geschäftsstellenleitung (70%),
Assistenz der Geschäftsführung (75%),
ehrenamtliche Fairness-Hotlineberatung (acht Fachkräfte, jeweils 10 %),
ehrenamtliche Kuratoren (acht Experten, jeweils 5%),
freiberufliche Fairness-Coaches und Fairness-Trainer für Projekte je nach Anforderung (12 Experten)

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| Ziele und Aufgaben |
Die Stiftung tritt ein
- für Fairness in Wirtschaft und Gesellschaft, in Politik und Kultur,
Sport und Medien
- für Fairness-Professionalität in der Führungs- und Unternehmenskultur
- für kompetente und faire Bewältigung sowie Prävention sozialer und personaler Risiken in Unternehmen und Organisationen
- gegen unfaire Attacken und gegen Bedingungen, die Unfairness in Unternehmen und Organisationen begünstigen
- gegen unfaire Praktiken, zu denen illegale, illegitime, irreguläre und unethische Vorgehensweisen in Unternehmen bzw. Organisationen zählen
Gesellschaftsvertrag
eine gesellschaftsrechliche Verbundenheit existiert in keinerlei Hinsicht
Aufgabenfelder
Die Fairness-Charta

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| Bericht und Mittelverwendung |
Jahresbericht 2011 (inkl. Mitteleinsatz)
Bundesanzeiger
Bilanz mit G+V 2011

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| Adressaten |
- Verantwortungsträger, Führungskräfte, Entscheider, Personalverantwortliche, Beauftragte für Arbeitgeberpflichten
(unabhängig von angestellter, selbständiger oder ehrenamtlicher Position: z.B. Vorstände,
Geschäftsführer, Manager, Verbands- oder Vereinsvorsitzende, Präsides, Politiker, Unternehmer, Schiedsrichter, Spitzensportler)
- Unternehmen, öffentliche Institutionen, Non-Profit-Organisationen
(Firmen, Verbände, Vereine, Initiativen)
- Es geht um:
4,14 Millionen Selbstständige (Mikrozensus des Stat. Bundesamt 2008)
4,90 Millionen Beschäftige in Führungspositionen (Mikrozensus des Stat. Bundesamt 2004)
2,80 Millionen Ehrenamtliche in Führungspositionen (geschätzt 2008).
Insgesamt also 11,84 Millionen Menschen mit besonderer Verantwortung.
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| Hotline für von unfairen Attacken Betroffene |
(14 ct/min aus dt. Festnetz / Mobil max. 0,42/Min.)
- Telefonsprechzeit Mo von 18 bis 19.30 Uhr
(außer vom 23.12. bis 2.1. einschl., Oster- und Rosenmontag)
Wenn Sie mit Ihrem Anliegen nicht bis zur Sprechstunde warten möchten, können Sie unsere gebührenpflichtige Fairness-Coachingline in Anspruch nehmen. Melden Sie sich dazu bitte im Sekretariat zwischen 9 und 13 und 14 und 18 Uhr, um kurzfristig einen Termin zu vereinbaren.
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Helpline für
Risk Messenger
unfairer Praktiken |
(14 ct/min aus dt. Festnetz / Mobil max. 0,42/Min.)
- Telefonsprechzeiten Mo bis Fr von 17 bis 18 Uhr
(außer vom 23.12. bis 2.1. einschl., Oster- und Pfingstdienstag
sowie Rosenmontag und Faschingsdienstag)
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| Fairness-Coachingline |
- Die Fairness-Coachingline unterstützt Verantwortungsträger bei der Bewältigung anspruchsvoller Situationen
- Telefonische Beratung nach Terminvereinbarung; Gebühr 2,50 €/Min.
- Die Terminvereinbarung erfolgt über das Sekretariat.
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| Leistungen |
- Anonyme Beratung für Betroffene in der Hot- und Helpline ( einmalig unentgeltlich),
- Hilfe zur Selbsthilfe durch stetigen Ausbau des Internetangebots mit Infothek und Impulsen ( unentgeltlich)
- Vermittlung von fachlich versierten Anwälten, Ärzten, Therapeuten ( unentgeltlich)
- Fairness-Coachingline für faire Bewältigung beruflicher und unternehmerischer Situationen (gebührenpflichtig)
- Aufklärungs- und Vermittlungsarbeit („Peacemaking“) bei Behörden, Kammern und
Medien ( gebührenpflichtig)
- Mediation in Konfliktsituationen mit dem Ziel fairen Interessenausgleichs(gebührenpflichtig)
- Fortbildung professioneller Berater zu Fairness-Coach und Fairness-Trainern ( gebührenpflichtig)
- Beratung, Implementierung und Support für gesteigerte professionelle Fairness-Kultur in Unternehmen und Organisationen (gebührenpflichtig)
- Optimierung der Ausübung von Arbeitsgeberpflichten und Risikomanagement im Bereich sozialer und personaler Risiken
- Beratung und Beurteilung sozial und ethisch strittiger Situationen (Ombudsfunktion, Schiedsfunktion, Compliance, Ethic Officer, Business Ethics)
- Fortbildungsveranstaltungen zur Entwicklung und Steigerung von Fairness-Kompetenz von Führungskräften und Organisationen (gebührenpflichtig)
- Herausgabe des „fairnessreports“ (kostenlose Zusendung ab Ausgabe 2 nur an Journalisten möglich)
- Vergabe von Fairness-Preisen im Bereich Publizistik, Wissenschaft und Engagement in Form des Deutschen Fairness Preises und des Fairness-Initiativpreises.
- Fairness-Netzwerk: Netzwerk für fairnessengagierte Persönlichkeiten und Unternehmen, für Fairness-Coaches und -Trainer im Fairness-Experten-Netzwerk
- Fortbildung für Coaches, Trainer und Berater zum zertifizierten Fairness-Coach und Fairness-Trainer
- Vorträge, Seminare, Workshops, Trainings und Foren
- Vorlesungs-, Seminar- und Vortragsarbeit
- wissenschaftliche Forschungsarbeit (in Kooperation mit Hochschul- und Forschungseinrichtungen)
zu Phänomenen unfairen Handelns in Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Sport und Kultur,
- Dokumentation aktueller Gerichtsverfahren und Urteile,
- Fortbildung ehrenamtlicher Fairness-Berater.
- Fairness-Barometer
- Aktion Faire Telefonwerbung
- Fairness-Partner
- Veröffentlichungen
- Medienarbeit
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| Beratungsfrequenz |
- View page von www.fairness-stiftung.de. www.mobbingscout.de, www.faire-telefonwerbung.de und www.fairness-partner.de: Durchschnittlich 8.500 bis 12.000 pro Woche
- Telefon: Durchschnittlich 54 pro Monat
- E-Mail: Durchschnittlich 35 pro Monat
- Face-to-Face-Gespräch: 12 pro Monat
- Brief: Durchschnittlich 3 pro Monate
- Informationsvorgänge für Anwälte, Ärzte, Angehörige, Personalleiter, Personaler,
- Unternehmensberater, Journalisten usw.: 18 pro Woche. Gesamtdauer: 12 Stunden.
- 87% aller Beratungskontakte sind Einmalberatungen.
- Beratungen, die durch Empfehlungen durch Anwälte, Ärzte und Amts- und Arbeitsgerichte zustanden kommen: 12%
- Beratungen, die zu einer Empfehlung von Anwälten, Ärzten und Therapeuten mit Expertise führen: 56%
Basis: 17.192 Beratungsvorgänge seit 01.10.2000 (zum 31.12.2011)
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| Kontaktprofil
Bilddiagramm |
- 75% sind Führungspersonen (Geschäftsführer/Vorstände 20%, Bereichs- und Abteilungsleiter 15%, Gruppen- und Teamleiter 15%, Freiberufler/Selbständige 25%, ehrenamtlich tätige
Führungspersonen 20%, nicht in Führungspositionen 5%)
- aus den Branchen Industrieproduktion (15%), Finanzdienstleistung (20%), Handel (20%),
Dienstleistungen allg. (15%), Öffentlicher Dienst (20%), Kirche und soziale Einrichtungen (10%).
- 25% sind Unternehmen ( zu 64%) und Non-Profit-Organisationen (20%) sowie Behörden (12%), 4%
Sonstige
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| Themenfrequenz
Bilddiagramm |
Unfair attackiert werden durch
- Rufmord 40%, davon 50% Bossing und Chairing, 30% Staffing und Bossing, 10% Defaiming
- Intrigen und Schikanen 30%, davon 50% Bossing und Chairing, 20% Staffing, 20% Chairing und
- Staffing
- einmalige Psychoattacke 10%, davon 100% Bossing
- Sonstige 20%.
Dauer der Psychoattacken bis zur Kontaktaufnahme mit der Fairness-Stiftung:
- Mehr als 3 Monate 40%
- Mehr als 12 Monate 20%
- Mehr als 3 Jahr 10%
- Mehr als 5 Jahre 10%
- 15 oder mehr Jahre 5%.
- 50% der Anrufer sind gesundheitlich schwer angeschlagen
- 30% der Anrufer sind in einer scheinbar auswegslosen Lage
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| Finanzierung, Sponsoren und Spender |
- Es gibt eine Reihe von Einzelförderern, die monatlich zwischen 50 und 2000 € spenden. Doch davon allein sind die unentgeltlichen Leistungen (Hotline, Internet usw.) nicht zu tragen. Daher bietet die Fairness-Stiftung gebührenpflichtige Serviceleistungen an, deren Ertrag unmittelbar den unentgeltlichen Aktivitäten zugute kommt.
- Zuwendungen erfolgen in über 10 % der Gesamteinnahmen nur vom Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG.
- Die Fairness-Stiftung ist Mitglied im Deutschen Spendenrat e.V. und beim Bundesverband Deutscher Stiftungen.
Das schließt den Jahresabschluss und die Bilanz (durch die Kontreu GmbH) und die jährliche Prüfung der satzungsgemäßen Verwendung der Spenden und Sponsorengelder durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ein.
- Für Projekte der Fairness-Stiftung (Deutscher Fairness Preis, Fairness-Initiativpreise, Internationales Fairness-Forum, fairnessreport, Internetauftritt usw.) werden jährlich Sponsoren und Spender gesucht.

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| Projekt- und Kooperationspartner / avisierte Zusammenarbeit |
- Business-Keeper
- Compamedia AG
- Fachschule für Organisation und Führung, Heilbronn
- Führungsakademie des Deutschen Sportbundes
- Hochschule Würzburg-Schweinfurt (Lehrstuhl Wirtschaftswissenschaften von Prof. Dr. Karl-Heinz Brodbeck)
- IAS-Stiftung
- Novartis-Stiftung
- Parkklinik Heiligenfeld
- Polizeiführungsakademie Münster-Hiltrup
- Ronneburger Kreis
- Studieninstitut Niederrhein
- Transparency
- Weltkloster
- und andere…
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| Kuratorium |
Mitglieder des Kuratoriums sind Prof. Dr. Karl-Heinz Brodbeck (Vorsitzender), RA Irene Thiele-Mühlhan (stellv. Vorsitzende), Dr. med. Mark-Schmid-Neuhaus, Dr. med. Dieter Kallinke, RA Dr. Wolf-Henrik Friedrich (Rittershaus), Dr. Johannes A. Nikel, Helmut Graf, Prof. Dr. Rupert Lay SJ (Ehrenvorsitzender; Vorsitzender von 2000-2003)
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| Internationales Fairness-Forum |
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| Fairness-Preisträger |
Deutscher Fairness Preis
German Fairness Award
Fairness-Initiativpreise
Fairness-Wissenschaftspreis
| 2001: |
Dr. Stefan Machura |
| 2003: |
PHK Gerd Petersen |
Fairness-Publizistikpreis

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Aktuelle Zahlen zu
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unfairen Attacken |
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Betroffenen |
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Führungskräften in
Deutschland |
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- Alle Zahlen beruhen auf Schätzungen.
- Von unfairen Attacken wie Rufmord, Chairing, Schikanen usw.
sind betroffen:
mehr als eine halbe Million Führungskräfte, Entscheider und Verantwortliche in Wirtschaft,
Gesellschaft, Politik, Kultur, Verbänden, Vereinen, den Medien, Kirchen, Tendenz steigend

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| Aktuelle Zahlen zur unfairen Attacke „Mobbing“ in Deutschland
Bilddiagramm |
- Laut Fairness-Barometer 2009 auf der Basis einer durch die Fairness-Stiftung bei Infratest dimap in Auftrag gegebenen repräsentativen bundesweiten Umfrage sehen sich 10 Prozent der Bundesbürger im beruflichen Bereich als gemobbt bzw. diskriminiert an.
- Ausschließlich von Mobbing betroffen sind derzeit rund 1,5 Mio. Mitarbeiter (inkl. Führungskräfte, Entscheider, Verantwortliche).
- In Betrieben mit 1000 Beschäftigten sind bis zu 35 von ihnen Mobbing-Opfer.
- Der betriebswirtschaftliche Schaden in Deutschland beläuft sich für alle Organisationen insgesamt auf ca. 50 - 60 Milliarden Euro.
- Der volkswirtschaftliche Schaden inklusive der gesundheitlichen und juristischen Kosten kommt auf 80 bis 90 Milliarden Euro (enthält auch Kosten für Frühverrentung und vorzeitigen Ruhestand z.B. im öffentlichen Dienst).
- Pro Betrieb muss bei einer unfairen Attacken mit Folgeschäden mit Kosten in Höhe von 8000 Euro bis zu einer Million Euro gerechnet werden.
- Unfaire Unternehmens- und Organisationskultur z.B. durch Management durch Angst dürfte die potentielle Leistungsfähigkeit von Unternehmen und Organisationen um 30 bis 40% drücken, zum Teil unter Marktwettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit.
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| Presseinfo |
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